Juedisches Kulturerbe in Deutschland
to German page to English page to Hebrew page

70 Jahre Novemberpogrom 1938
                                The German Empire

Neue Forschungsergebnisse:

Der mysteriöse Mord an Ernst vom Rath – Vorwand für die Pogromnacht

Die Vorbereitungen der Nationalsozialisten 1938 zeigen, dass ein noch radikaleres Vorgehen gegen die Juden unmittelbar geplant war. Das Attentat gegen Ernst vom Rath passte somit genau ins Konzept und war auch im Sinne der involvierten Akteure. Verschiedene Unstimmigkeiten beim Ablauf des Attentats lassen Zweifel an der Goebbelschen Version der Ereignisse aufkommen, die dennoch in der Geschichtswissenschaft vorherrscht. Hatten die Nazis gar selbst die Finger im Spiel?
weiter


Die "Kristallnacht"-Lüge

Die Geschehnisse, die sich in der Nacht vom 09. auf den 10. November 1938 in Deutschland zutrugen, werden in der Geschichtsschreibung auch heute noch häufig unter dem euphemistischen Begriff der „(Reichs-)Kristallnacht“ zusammengefasst. Horst Stuckmann nennt das Wort „Kristallnacht“ eine „verharmlosende Bezeichnung, die suggerieren soll, als seien damals lediglich einige Fensterscheiben zu Bruch gegangen.“[1] Der Ausdruck verschleiert jene Greueltaten, die an jüdischen Mitbürgern verübt wurden und sollte deshalb durch den Begriff Pogromnacht oder Novemberpogrom ersetzt werden. Avraham Barkai bemerkt dazu in seiner Abhandlung „Schicksalsjahr 1938“ folgendes: „'Kristallnacht'! Das funkelt, blitzt und glitzert wie bei einem Fest! Es wäre längst Zeit, daß diese böswillig-verharmlosende Bezeichnung zumindest aus der Geschichtsschreibung verschwände.“[2] Mehr als 60 Jahre nach dem Pogrom muss jedoch nicht nur im sprachlichen Bereich aufgeräumt werden. Noch viel wichtiger erscheint es, endlich umfassend über die „Kristallnacht“-Lüge zu informieren, welche für die Tradierung falscher Angaben über die Anzahl der Märtyrer und zerstörter Synagogen Verantwortung trägt.
weiter


Rabbi Kupfersztoch

Auf die folgende Geschichte stiess ich bei unseren Forschungen über die ehemaligen Synagogen Deutschlands. Als wir die Zerstörung der Synagogen Berlins in der Pogromnacht dokumentierten, verstanden wir nicht, warum eine dieser Synagogen von den Nazis nicht angetastet wurde... (für Arnold H. Zweig dokumentiert und berichtet von Gerald Bocian, seinem Klassenkameraden, der ein Nachbar dieses Rabbi war.) Die Geschichte ist interessant, faszinierend, kaum zu glauben und doch wahr. In der verrückten Zeit des 1. Weltkriegs, der Weimarer Republik und vor allem des Dritten Reichs war alles möglich, wie unglaublich es auch klingen mag.
weiter


Bilder
                     



Search www.ashkenazhouse.org
Bekanntmachungen

Januar 2008:
Wir freuen uns anzukundigen, dass der siebte Band unserer Synagogen-Gedenkbuchreihe, der die Gebiete Schlesien, Pommern, Ostpreussen und Sudeten umfasst, in Arbeit geht. Unsere Kooperationspartner sind Prof. Dr. Marti und Prof. Dr. Kraus von der Universitat Saarbrucken. Frau Grill von der Universitat Saarbrucken bereitet momentan das Projekt vor.



click here for more information
or to join our mailing list:
Mail to: info@ashkenazhouse.org


 built and maintained by TSEL HARIM
These research projects/publications have been supported by grants from
the Conference on Jewish Material Claims Against Germany
eXTReMe Tracker
      www.kristallnacht1938.org