|
Liste der ermordeten deutschen Juden 1933-1939
Neuerscheinung! Das Gedenkbuch der Synagogen und jüdischen Gemeinden in Österreich New! Beit Ashkenaz Prospect in English and German.
70 Jahre Novemberpogrom 1938
Neue Forschungsergebnisse:
Der mysteriöse Mord an Ernst vom Rath
– Vorwand für die Pogromnacht
Die Vorbereitungen der Nationalsozialisten 1938 zeigen, dass ein noch radikaleres Vorgehen gegen die Juden unmittelbar geplant war. Das Attentat gegen Ernst vom Rath passte somit genau ins Konzept und war auch im Sinne der involvierten Akteure. Verschiedene Unstimmigkeiten beim Ablauf des Attentats lassen Zweifel an der Goebbelschen Version der Ereignisse aufkommen, die dennoch in der Geschichtswissenschaft vorherrscht. Hatten die Nazis gar selbst die Finger im Spiel? weiter
Die "Kristallnacht"-Lüge Die Geschehnisse, die sich in der Nacht vom 09. auf den 10. November 1938 in Deutschland zutrugen, werden in der Geschichtsschreibung auch heute noch häufig unter dem euphemistischen Begriff der „(Reichs-)Kristallnacht“ zusammengefasst. Horst Stuckmann nennt das Wort „Kristallnacht“ eine „verharmlosende Bezeichnung, die suggerieren soll, als seien damals lediglich einige Fensterscheiben zu Bruch gegangen.“[1] Der Ausdruck verschleiert jene Greueltaten, die an jüdischen Mitbürgern verübt wurden und sollte deshalb durch den Begriff Pogromnacht oder Novemberpogrom ersetzt werden. Avraham Barkai bemerkt dazu in seiner Abhandlung „Schicksalsjahr 1938“ folgendes: „'Kristallnacht'! Das funkelt, blitzt und glitzert wie bei einem Fest! Es wäre längst Zeit, daß diese böswillig-verharmlosende Bezeichnung zumindest aus der Geschichtsschreibung verschwände.“[2] Mehr als 60 Jahre nach dem Pogrom muss jedoch nicht nur im sprachlichen Bereich aufgeräumt werden. Noch viel wichtiger erscheint es, endlich umfassend über die „Kristallnacht“-Lüge zu informieren, welche für die Tradierung falscher Angaben über die Anzahl der Märtyrer und zerstörter Synagogen Verantwortung trägt. weiter
Rabbi Kupfersztoch Auf die folgende Geschichte stiess ich bei unseren Forschungen über die ehemaligen Synagogen Deutschlands. Als wir die Zerstörung der Synagogen Berlins in der Pogromnacht dokumentierten, verstanden wir nicht, warum eine dieser Synagogen von den Nazis nicht angetastet wurde... (für Arnold H. Zweig dokumentiert und berichtet von Gerald Bocian, seinem Klassenkameraden, der ein Nachbar dieses Rabbi war.) Die Geschichte ist interessant, faszinierend, kaum zu glauben und doch wahr. In der verrückten Zeit des 1. Weltkriegs, der Weimarer Republik und vor allem des Dritten Reichs war alles möglich, wie unglaublich es auch klingen mag. weiter
|