Neufeld an der Leitha
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Erbaut
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Erste
Erwähnung der Gemeinde
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Letzter
Rabbiner
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Gemeindemitglieder
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März
1938: 6 Familien
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Die
kleine Gemeinde Neufeld in der Nähe von Mattersburg hatte bereits im 17.
Jahrhundert ihre eigene Synagoge. Im Jahr 1667 wurde diese jedoch von
katholischer Seite zu einer Kirche umgebaut.
In
den dreissiger Jahren des 18. Jahrhunderts wurden die Juden aus Neufeld vertrieben
und es kam zur Auflösung der Gemeinde. Die Flüchtlinge fanden in
Mattersdorf Aufnahme und stärkten die dortige Gemeinde. Juden zogen erst
in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wieder nach Neufeld. Bei der
Abtragung im Zuge eines Neubaus der erwähnten Kirche in den 60er oder 70er
Jahren des 19. Jahrhunderts wurden hebräische Inschriften am Mauerwerk
gefunden.
Im
März des Jahres 1938 wurde die Synagoge des Ortes geschlossen. Das
traurige Schicksal brachte 1941 41 österreichische Juden nach Neufeld, wo
sie als Zwangsarbeiter in der Hanf-Jute-Textilindustrie AG Neufeld an der
Leitha arbeiteten.
Literatur:
Neufeld:
Zur Geschichte der Pfarre http://land.heim.at/podersdorf/220280/geschichte.htm
Johannes
Reiss: Geschichte der Juden und jüdische Geschichte im Burgenland. in:
Fritz Mayerhofer und Ferdinand Oppel: Juden in der Stadt
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